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NS-Vergangenheit des BMJV

Professor Safferling war Mitglied der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit (UWK-BMJ). Seit 2012 arbeitete er gemeinsam mit Professor Görtemaker von der Univeristät Potsdam den Umgang des Bundesjustizministeriums mit seiner eigenen NS-Vergangenheit in der frühen Bundesrepublik auf.

Gedenkstein für die Opfer der NS-Justiz im BMJV

Minister Maas, die Professoren Görtemaker, Safferling und Wirsching (IfZ München) - von links Fot BMJV/Habig

Minister Maas, die Professoren Görtemaker, Safferling und Wirsching (IfZ München) – von links
Foto BMJV/Habig

In ihrer Forschung fragte die Kommission insbesondere nach der personellen Kontinuität im Ministerium, d.h. wie viele belastete Mitarbeiter in der Anfangszeit im Ministerium beschäftigt waren. Darüber prüfte sie, ob und wenn ja, wie sich hieraus auch sachliche Kontinuitäten ergaben, also beispielsweise inwieweit nationalsozialistische Gesetzgebung und Rechtsprechung in der Nachkriegszeit aufgehoben wurden, wie sich das Ministerium zur Strafverfolgung von NS-Tätern verhalten hat und aus welchen Gründen Maßnahmen nicht ergriffen wurden, etwa zur Entschädigung von Opfern des NS-Unrechts.

Neben dem Abschlußbericht der Kommission, der im Herbst 2016 erschienen ist, sind im Rahmen des Projektes noch eine Reihe weiterer Veröffentlichungen entanden. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BMJV zum Rosenburg-Projekt.

Informationen zu der eigens konziperten Wanderausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit “ finden Sie hier.

Einen Vortrag von Professor Safferling zum Projekt in englischer Sprache finden Sie hier.

 

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