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8. Rosenburgsymposium in Leipzig

Das Podium des 8. Rosenburgsymposiums. Von links nach rechts: Marianne, Birthler, Christoph Safferling, Florian Detjen, Jürgen Schmude, Lena Foljanty, Ursula Krechel.

Im Großen Plenarsaal des Bundesverwaltungsgerichts im Gebäude des ehemaligen Reichsgerichts in Leipzig fand am 16.03.2017 das 8. Rosenburgsymposium statt.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Rennert, den Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts, sprach die Staatssekretärin im BMJV  Christiane Wirtz über Lehren aus dem Rosenburg-Projekt. Der Abschlußbericht der Kommission mache deutlich, dass die Existenz einer Stunde Null nach dem Ende der NS-Diktatur ein Mythos ist. Kontinuitäten in Personal- und Sachpolitik herausgearbeitet zu haben, hob sie als eines der großen Verdienste der Forschungsarbeit der Kommission hervor.

Sodann stellte Professor Görtemaker wesentliche Inhalte der Akte Rosenburg vor ehe unter Moderation von Florian Detjen vom Deutschlandradio der Bundesjustizminster a.D. Dr. Jürgen Schmude mit der ehemaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler, Dr. Lena Foljanty vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, der Autorin Dr. Ursula Krechel sowie Professor Safferling über die Forschungsergebnisse und die aus ihnen zu ziehenden Konsequenzen diskutierte sowie Fragen aus dem Publikum beantwortete.

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